Fr26.11.2109:14

Hausbau: KfW-55-Förderung wird eingestellt

Von: Hörl+Hartmann Ziegeltechnik

Eine wichtige Förderung für den klimaeffizienten Neubau läuft Ende Januar 2022 aus. Wer sein anstehendes Bauvorhaben nach KfW-55-Standard plant, muss spätestens bis dahin die Förderung beantragt haben.

Zum 31. Januar 2022 wird die KfW-55-Förderung eingestellt. Wer den Antrag nicht mehr rechtzeitig stellen kann, kann auf Effizienzhaus-Standard 40 umzuplanen. In massiver Ziegelbauweise ist das problemlos möglich. Bild: tdx/Hörl+Hartmann Ziegeltechnik/Gerd Schaller

(tdx) Nur wenige Monate nach der Neuregelung der Förderprogramme für energieeffizientes Bauen steht jetzt mit dem KfW-55-Standard die beliebteste Variante vor dem Aus. Für Bauherren, die derzeit ein Effizienzhaus 55 planen bedeutet dies, dass sie bis spätestens 31. Januar 2022 die Anträge gestellt haben müssen, um neben den günstigen KfW-Darlehen auch noch einen Zuschuss von bis zu 26.250 Euro je Wohneinheit erhalten zu können. Dabei ist das Antragsdatum entscheidend. Das Bundeswirtschaftsministerium (BMWi) hat vor Kurzem die Änderungen der sogenannten Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) beschlossen.

 

Fördermittel nur noch für KfW-40-Standard

 

Wer künftig noch staatliche Fördermittel bekommen möchte, muss stattdessen den KfW-40-Standard erfüllen. Dieser legt fest, dass der Neubau im Vergleich zu einem im Gebäudeenergiegesetz (GEG) festgelegten Referenzgebäude nur noch 40 Prozent Primärenergie verbrauchen darf. So gelten ab 1. Februar 2022 folgende Effizienzhaus-Klassen: 40 plus, 40, 40 EE und 40 NH. Neben energieeffizienter Heiz- und Haustechnik (Effizienzhaus 40 EE) wird auch besonderer Wert auf Nachhaltigkeit gelegt (Effizienzhaus 40 NH).

 

Gute Nachricht für Neubauten aus Ziegel

 

Um den KfW-40-Standard erreichen zu können, spielt die Qualität der Gebäudehülle eine wichtige Rolle. Das bedeutet, dass Mauerwerk möglichst hochwärmedämmend und wärmebrückenfrei sein muss. Moderne Mauerziegel sind fachmännisch einfach und sicher zu verarbeiten und verfügen über einen integrierten Dämmstoffkern. Hörl+Hartmann – größter familiengeführter Mauerziegelhersteller in Deutschland – setzt hier auf Mineralwolle (CORISO und FIBRACOR) sowie Nadelholzfasern (SILVACOR). Alle drei Premium-Produkte erfüllen sowohl die hohen energetischen Ansprüche, als auch sämtliche Nachhaltigkeitskriterien.

 

Lohnt sich eine Umplanung?

 

Im ersten Schritt ist zu klären, ob der Antrag zur Förderung nach KfW 55 noch rechtzeitig gestellt werden kann. Ist das nicht mehr möglich, bedeutet dies entweder auf die Förderung zu verzichten oder aber auf Effizienzhaus-Standard 40 umzuplanen. In massiver Ziegelbauweise ist das problemlos möglich. Zu allen Detailfragen zum Ziegelmauerwerk bietet Hörl+Hartmann Architekten, Bauträgern, Bauunternehmen und Energieberatern eine umfassende Planungsunterstützung. Im Fokus stehen dabei neben technischen Aspekten auch die Wirtschaftlichkeit.

 

Hohe Förderung für energieeffiziente Neubauten

 

Die förderfähigen Kosten bei Neubauvorhaben von KfW-40-Effizienzhäusern belaufen sich auf 120.000 Euro pro Wohneinheit. Wer die „Effizienzhaus EE“-Klasse, „Effizienzhaus NH“-Klasse oder den „Effizienzhaus 40 Plus“-Standard erfüllt, kann sogar bis zu 150.000 Euro förderfähige Kosten pro Wohneinheit erreichen. Der Tilgungszuschuss beträgt maximal 37.500 Euro. Interessant dabei ist, dass der Kredit durch den Tilgungszuschuss nicht komplett zurückgezahlt werden muss. Zudem gibt es neben der Kredit-, auch eine Zuschussvariante. Wer also kein Darlehen von der KfW benötigt, kann auch nur den Zuschuss beantragen. Für Ein- und Zweifamilienhäuser, Doppelhaushälften und Reihenhäuser gibt es zudem bis zu 5.000 Euro Förderung für die Fachplanung und Baubegleitung sowie eine Nachhaltigkeitszertifizierung.

 

Weitere Informationen sind erhältlich bei Hörl & Hartmann Ziegeltechnik GmbH & Co. KG, Pellheimer Straße 17, 85221 Dachau, Telefon: 08131 / 555-0, Telefax: 08131 / 555-1299, E-Mail: info@hoerl-hartmann.de sowie unter www.hoerl-hartmann.de.

 

 

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