Di20.11.1809:07

So klappt´s mit dem Holzboden im Bad

Von: GD Holz e.V.

Ein Holzfußboden ist für die Füße besonders angenehm und sorgt für Wohlfühlatmosphäre. Holz als ein angenehmer und natürlicher Baustoff erfreut sich auch im Badezimmer immer größerer Beliebtheit. Damit das schöne Gefühl lange erhalten bleibt, sind bei Auswahl und Pflege einige Dinge zu beachten.

Wird das gesamte Badezimmer neu gestaltet, sollte der Bereich unter der Einbaubadewanne ausgespart werden, da hier vermehrt Feuchtigkeit und weniger Frischluftzufuhr auftreten. Bild: tdx/GD Holz e.V./Haro

(tdx) Holzfußböden sind natürlich und angenehm. Das hat nicht zuletzt den Siegeszug von Parkett & Co. beflügelt. In den letzten Jahren ist auch vermehrt der Trend zu beobachten, Holz im Bad einzusetzen. Auch dort schafft ein Holzboden eine wohnliche und behagliche Atmosphäre. Doch die besonderen Bedingungen im Badezimmer stellen spezielle Anforderungen an den Fußboden, wissen die Experten des Gesamtverbands Deutscher Holzhandel e.V. (GD Holz). Feuchtigkeit und Wasser können Holz Schaden zufügen. Um das zu vermeiden und lange Freude an diesem besonderen Fußboden zu haben, sind einige wenige Punkte bei der Auswahl des Holzes, dem Einbau und der Pflege zu beachten.

 
Zunächst sollten stets feuchteunempfindliche Hölzer mit langen Feuchtewechselzeiten für das Bad gewählt werden. Kompetente Beratung erhält man im Holzfachhandel. In den Ausstellungen findet man unter anderem Tropenhölzer wie Teak und Afzelia, die sich für den Einsatz im Badezimmer eignen. Unter den heimischen Hölzern kann Eiche oder bei Mehrschichtparketten auch Zirbelkiefer und Lärche verwendet werden. Hölzer mit einer hohen Grundfeuchtigkeit nehmen weniger neues Wasser auf und sind so resistenter. Grundsätzlich bewährt haben sich hier geölte und offenporige Oberflächen, die sich leicht pflegen und renovieren lassen.


Weiterhin gilt: Wo weniger Fugen sind, da dringt auch weniger Wasser in den Boden ein. Deshalb sollten kleinteilige Parkette oder sehr großformatige, breite Dielen vermieden werden. Die dennoch entstehenden Fugen sind durch Dichtungsbänder abzudichten, so kann kein Wasser hindurchdringen. Die Gefahr der Geruchs- und Schimmelbildung ist gebannt. Dazu sollte auch der Unterbodenaufbau im Neubau oder bei der Altbausanierung entsprechend abgedichtet sein. Bei der Verwendung von Mehrschichtparketten sind feuchteunempfindliche Trägerplatten und Mittellagen sowie ein hydrophober Kantenschutz zu wählen. Ein Tipp der Experten des GD Holz: Wird das gesamte Badezimmer neu gestaltet, sollte der Bereich unter der Einbaubadewanne ausgespart werden, da hier vermehrt Feuchtigkeit und weniger Frischluftzufuhr auftreten.


Einige Punkte bezüglich der Pflege des Holzbodens im Bad sollten zudem beachtet werden, raten die Experten des GD Holz. Spritzwasser stellt für den Boden aus Holz kaum ein Problem dar. Allerdings sollten größere Mengen stehenden Wassers vermieden beziehungsweise aufgewischt werden. Vor Dusche oder Badewanne können einfach trockenbare Vorleger verwendet werden. Als Oberflächen auf diesen Böden haben sich in der Praxis wasserabweisende Öllasuren bewährt; je nach Beanspruchung muss regelmäßig nachgeölt werden. Wird zudem konsequent gelüftet, ist die Luftfeuchtigkeit nur unwesentlich höher als in den übrigen Wohnräumen, was zur Langlebigkeit des Holzbodens auch im Badezimmer beiträgt.


Um den passenden Holzfußboden für das Badezimmer zu finden, sollte man aufgrund der Besonderheiten einen regionalen Holzfachhändler vor Ort aufsuchen. Über die Online-Datenbank des Gesamtverbands Deutscher Holzhandel e.V. lässt sich mit Hilfe der Postleitzahlensuche unter www.werliefertholz.de der Holzfachhändler in der Nähe des eigenen Wohnortes finden. Weitere Informationen gibt es zudem unter www.holzhandel.de und www.holz-vom-fach.de.

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Pressekontakt

Gesamtverband Deutscher Holzhandel e.V.
Am Weidendamm 1a
10117 Berlin
www.gdholz.de
www.holzvomfach.de

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T.: +49 (0) 30 / 72 62 588 0
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